Anfangs war es für mich eine ziemliche Herausforderung, den richtigen Partner für meine Motorradreise zu finden. Ich war mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt möglich sein würde, da ich keine Webseite finden konnte, auf der explizit Motorräder (und nicht etwa Geländewagen) angeboten wurden. Dann hatte ich das Glück, die Webseite des Verleihs zu entdecken. Ich beschrieb mein Vorhaben und fragte nach den Möglichkeiten. Der Verleih versorgte mich im Vorfeld mit allen nötigen Informationen für meine Planung (wie die Tankstelleninfrastruktur ist, ob es unterwegs genügend Werkstätten gibt, falls etwas schiefgeht usw.). Um es gleich vorwegzunehmen: Uganda verfügt über eine überraschend gute Infrastruktur für Motorradtouren. Ich kann es also definitiv empfehlen! Um mir die Entscheidung zu erleichtern, schickten sie mir auch Bilder des Motorrads. Aufgrund des guten Kontakts entschied ich mich für diesen Verleih und gegen eine andere Firma, mit der ich ebenfalls in Kontakt stand. Ich wählte die 400-ccm-Maschine. Das Fahren damit macht unglaublich viel Spaß. Ich werde sie definitiv vermissen. Der Verleih begleitete mich die ersten zwei Kilometer, und dann begann das Abenteuer. Es ist ein robustes Motorrad, das mich sicher zum Bwindi-Nationalpark und zu allen anderen Orten gebracht hat, die ich besuchen wollte. Die Straßen waren teilweise in einem sehr schlechten Zustand, aber das Motorrad war stets zuverlässig und kam immer ans Ziel. Abschließend kann ich die Dienstleistungen und Motorräder des Verleihs uneingeschränkt empfehlen. Sie bieten auch die 125-ccm-Bajaj Boxer (glaube ich) an, die in Uganda weit verbreitet ist.
Maximilian SDez. 20, 2022